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Sparkassen starten Kryptohandel in der App, Solana ist einer von fünf Werten

Seit dem 19. Oktober 2026 handeln Kunden der ersten Sparkassen in der App fünf Kryptowerte, darunter Solana. Die Gebühr beträgt 0,99 Euro je Order. Zum Lizenzjahr stehen 2024 und 2025 in den Quellen.

SOLANA·HUB Redaktion

Seit dem 19. Oktober 2026 können Kunden der ersten Sparkassen in der App Sparkasse Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Das teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) der dpa mit. Solana gehört zu den fünf Werten im Angebot „Krypto – powered by Deka“ der DekaBank.

Fünf Werte, Gebühr und Start

Zum Start nennt der DSGV Bitcoin, Ethereum, Ripple, Solana und Polygon. Dieselben fünf Werte stehen auf der Produktseite der Deka. Dort lauten die Ticker BTC, ETH, XRP, SOL und POL.

Das Preisblatt der Deka vom September 2026 setzt das Entgelt auf 0,99 Euro je Kauf oder Verkauf. Gegenüber der dpa nennt die Deka denselben Betrag. Bloomberg berichtet am 19. Oktober ebenfalls von 0,99 Euro je Order und verweist auf eine Mitteilung der Deka.

Ein Wertpapierdepot ist dafür laut dpa und Bloomberg nicht nötig. Das Preisblatt setzt keine Mindestorder. Die Obergrenze liegt bei 250.000 Euro je Transaktion.

Die Deka beschreibt den Handel als Request-for-Quote. Auf Anfrage stellt sie kurz einen verbindlichen Preis. Er setzt sich aus einem Marktreferenzpreis und einem Spread der Bank zusammen.

Einen gemeinsamen Start für alle Sparkassen gibt es laut DSGV nicht. Jede Sparkasse entscheidet selbst. Pro Monat sollen 30 bis 40 weitere Institute hinzukommen.

Joachim Schmalzl ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied im DSGV. Er sagte der dpa, die Gruppe wolle im ersten Halbjahr 2027 einen großen Teil der interessierten Sparkassen angebunden haben. Das ist die Planung des Verbands.

Verwahrung und Risiken

Die Verwahrung liegt laut Produktseite zentral bei der DekaBank. Laut dpa verwahrt die DekaBank die Kryptowerte in Kooperation mit der Börse Stuttgart. Private Keys liegen laut Glossar der Seite treuhänderisch in einer gemeinsam verwalteten Omnibus-Wallet.

Die Deka liefert nur an Wallet-Adressen bestimmter Kryptowerte-Dienstleister aus. An andere Adressen liefert die Deka nicht. Ein Blatt zur Auslieferung vom Oktober 2026 nennt vier zugelassene Anbieter: Crypto Finance (Deutschland), Tangany, Börse Stuttgart Digital Custody und Bullish Europe.

Die Auslieferung an eine solche Adresse ist nach dem Preisblatt kostenfrei. Auch die Verwahrung in der App ist dort kostenfrei.

Das Angebot gilt laut Produktseite nur für Selbstentscheider. Eine Beratung durch die Sparkasse ist nicht vorgesehen. Bloomberg schreibt unter Verweis auf die Deka, der Handel sei auf volljährige Kunden beschränkt.

Der DSGV bezeichnet Kryptowährungen als hochspekulativ. Laut DSGV werden Kunden auf starke Kursschwankungen und das Risiko eines Totalverlusts hingewiesen. Anders als Bankeinlagen fallen die Bestände laut Deka nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.

Zwei Angaben zum Lizenzjahr

Die Produktseite nennt kein Jahr. Sie bezeichnet die DekaBank als notifizierte Kryptowerte-Dienstleisterin.

Das Investment schreibt in der Fassung vom 19. Oktober 2026, die Lizenz zur Verwahrung habe die DekaBank 2024 von der BaFin erhalten. Laut einem Bericht derselben Redaktion vom 17. Dezember 2024 erteilten EZB und BaFin an diesem Tag eine Kryptoverwahrlizenz. Diese Lizenz gilt laut dem Bericht auch nach dem vollständigen Inkrafttreten der MiCAR am 30. Dezember 2024 weiter.

Bloomberg schreibt am 19. Oktober 2026, die Lizenz für den Kryptohandel habe die DekaBank 2025 von der BaFin erhalten.

Was zu beobachten ist

  • Welche Sparkassen das Angebot schon freigeschaltet haben
  • Welches Jahr im Register der BaFin oder der ESMA steht
  • Wie hoch der Spread der Deka im Handel ausfällt

Quellen

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