Infrastruktur

Solana Foundation kündigt RPC 2.0 an

Die Solana Foundation arbeitet an RPC 2.0 — einem neuen Read-Layer für die Solana-RPC-Schnittstelle. Standardisierung vieler bisheriger Provider-Erweiterungen wird angestrebt.

SOLANA·HUB Redaktion ·

Was die Solana Foundation angekündigt hat

Die Solana Foundation hat RPC 2.0 als Arbeitsschwerpunkt für die nächsten Monate angekündigt. RPC steht für Remote Procedure Call — die Schnittstelle, über die Wallets, dApps, Indexer und Bots mit dem Solana-Netzwerk kommunizieren.

Quelle: @SolanaFndn auf X. Eine konkrete technische Spezifikation wurde bisher nicht veröffentlicht.

Was RPC 2.0 adressieren soll

Laut der Foundation-Ankündigung geht es um drei Bereiche:

  • Latenz — schnellere Antworten bei Standard-Queries
  • Kosten — effizientere Datenauslieferung für RPC-Provider
  • Query-Ausdruckskraft — komplexere Abfragen in einem Request bündeln, die bisher mehrere Calls erforderten

Welche konkreten Endpunkte oder Methoden geändert werden, ist noch offen.

Kontext zum aktuellen RPC-Ökosystem

Mehrere RPC-Provider haben in den letzten Jahren eigene “Enhanced APIs” gebaut, weil das Standard-RPC für moderne Anwendungen nicht ausreicht. Die größten:

  • Helius — Enhanced Transactions, DAS API, Webhooks
  • Triton One — RPC mit Stake-Weighted-QoS
  • QuickNode — RPC mit zusätzlichen Indexing-Features

RPC 2.0 könnte Teile dieser Provider-Erweiterungen auf Protokoll-Ebene standardisieren.

Was zu beobachten ist

  • Wann die Solana Foundation einen detaillierten RFC oder ein SIMD veröffentlicht
  • Wie RPC-Provider auf eine Standardisierung reagieren (Konkurrenz oder Übernahme der neuen APIs)
  • Ob RPC 2.0 mit dem Anza-Agave-Release-Zyklus oder als Foundation-getriebenes Spec rollt

Quelle

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