SkyAI verkauft rund 1 Mio. SOL und plant ein Barangebot
SkyAI will bis zu 95 Prozent jeder Aktien- und Warrant-Klasse für 3,00 US-Dollar zurückkaufen. Rund eine Million SOL ist verkauft. Den Vorschlag von Forward Industries lehnt der Vorstand ab.
SkyAI (Nasdaq: SKYA) hat am 11. Oktober ein Barangebot angekündigt. Das Unternehmen will bis zu 95 Prozent jeder Klasse seiner Stammaktien und dreier Warrant-Klassen für 3,00 US-Dollar je Stück kaufen. Laut Mitteilung hat SkyAI rund 1 Mio. SOL verkauft, etwa die Hälfte des SOL-Bestands, und hält zum Datum der Mitteilung noch rund 1 Mio. SOL.
Das Angebot hat noch nicht begonnen. Die Mitteilung sagt, es müsse auch nicht beginnen. SkyAI rechnet mit einem Start um den 15. Oktober und mit zehn Geschäftstagen, sofern es nicht verlängert oder früher beendet wird. Die Angebotsunterlagen will SkyAI bis zum 15. Oktober bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen. Diese Meldung ist selbst kein Angebot. Kaufen will SkyAI erst auf Grundlage eines Schedule TO.
Im EDGAR-Bestand von SkyAI lag am 12. Oktober kein Schedule TO und kein 8-K zu diesem Angebot. Eine Volltextsuche vom 1. bis zum 12. Oktober nach SkyAI in den Formularen 8-K, TO, TO-I und SC TO-I ergab keine Treffer. Die jüngsten Einträge im Firmenfeed waren ein Formular 4 und ein Formular 3 vom 9. Oktober.
Umfang und Bedingungen
SkyAI erwartet den Rückkauf von bis zu 46,37 Millionen Stammaktien, 95 Prozent der ausstehenden Aktien. Dazu kommen bis zu 20,72 Millionen Warrants, 95 Prozent jeder Klasse. Der Höchstbetrag liegt bei etwa 201 Mio. US-Dollar. Die drei Klassen heißen in der Mitteilung Cash Pre-funded Warrants, Cryptocurrency Pre-funded Warrants und Strategic Advisor Warrants.
Bedingung ist, dass bis zum Ende mindestens 50 Prozent jeder Klasse gültig angedient und nicht zurückgezogen sind. Der Schlusskurs von SOL soll während der Frist über 100 US-Dollar je SOL bleiben. SkyAI kann Bedingungen aufheben. An eine Finanzierung ist das Angebot nicht gebunden. Laut SkyAI liegen das Bargeld und der Marktwert der digitalen Assets zusammen über dem Höchstbetrag.
Wird von einer Klasse mehr als 95 Prozent angedient, kauft SkyAI innerhalb dieser Klasse anteilig. Wer andient, kann bis zum Ende zurückziehen. SkyAI will aus Barmitteln und aus Erlösen der SOL-Verkäufe zahlen. Weitere SOL-Verkäufe hält sich SkyAI offen, je nach Marktlage. Das laufende Aktienrückkaufprogramm ist ausgesetzt. Außerhalb des Angebots kauft SkyAI bis mindestens zehn Geschäftstage nach dem Ende keine Aktien.
Wer allein durch die Käufe im Angebot über 15 Prozent der ausstehenden Aktien kommt, löst den Shareholder Rights Plan damit nicht aus. Ein weiterer Zukauf nach dem Ende löst ihn aus.
Weder SkyAI noch der Vorstand noch die Informationsstelle empfiehlt, anzudienen oder es zu lassen. Jeder Inhaber entscheidet das selbst. Informations- und Hinterlegungsstelle ist MacKenzie Partners.
Forward Industries
Der Vorstand lehnt den jüngsten Vorschlag von Forward Industries ab. Das Special Committee aus unabhängigen Direktoren hat die Ablehnung einstimmig empfohlen, und der Vorstand ist dem einstimmig gefolgt. Forward bietet 0,306 FWDI-Aktien je SKYA-Aktie, ohne festen Zeitpunkt und ohne festen Wert. Laut Vorstand unterschätzt der Vorschlag SkyAI und liegt nicht im Interesse der Aktionäre. SkyAI führt den Vorschlag nicht weiter.
SkyAI beschreibt sich in der Mitteilung als Solana-Treasury. Nach dem Angebot will das Unternehmen an der Strategie vom Mai 2026 bleiben. Dazu gehört laut Mitteilung eine Finanzplattform, die Stablecoin-Schienen auf Solana mit KI verbindet.
Was zu beobachten ist
- Ob das Schedule TO kommt und das Angebot um den 15. Oktober startet
- Ob die Mindestquote von 50 Prozent je Klasse erreicht wird und die Bedingung zum SOL-Schlusskurs gilt
- Ob SkyAI weiteres SOL verkauft
Quellen
- SkyAI, GlobeNewswire über Stockhouse — Mitteilung, New York, 11. Oktober 2026
- SEC, EDGAR — Firmenfeed SkyAI, CIK 0001737995, gelesen am 12. Oktober 2026. Volltextsuche 1. bis 12. Oktober 2026, Formulare 8-K, TO, TO-I, SC TO-I: keine Treffer