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9.408,23 SOL fließen aus Wallets von Bloom-Nutzern

Laut Onchain Lens flossen am 26. Oktober 9.408 SOL aus 49 Wallets von Bloom-Nutzern ab. Bloom nennt eine Lücke in einem Fremdmodul und kündigt die volle Erstattung an. Die Ursache ist eine Angabe von Bloom.

SOLANA·HUB Redaktion

Am 26. Oktober sind laut Onchain Lens 9.408 SOL aus Wallets von Nutzern des Trading-Bots Bloom an eine Sammeladresse geflossen. Onchain Lens nennt 49 Wallets und rund 954.000 US-Dollar.

Eine eigene Abfrage der öffentlichen Mainnet-Schnittstelle vom 26. Oktober zeigt 73 Transaktionen auf dieser Adresse. Sie liegen zwischen 1:59 und 5:30 Uhr MEZ. Fünf davon sind fehlgeschlagen.

Die Zuflüsse ergeben 9.408,23 SOL. Der größte Zufluss liegt bei 1.636,02 SOL. Onchain Lens rundet auf 1.636 SOL und nennt rund 166.000 US-Dollar.

Um 5:30 Uhr MEZ gingen 9.408,21 SOL an die Adresse 6nYyCzJJzErbmfxvXqzbAqwoBzNvXUiwr15KCkcgmoe9. Zuvor waren 0,02 SOL an eine andere Adresse gegangen. Bei der Abfrage um 9:13 Uhr MEZ lagen auf der zweiten Adresse 9.408,21 SOL.

Um 5:37 Uhr schrieb Bloom von neun betroffenen Wallets und sagte eine vollständige Erstattung auf neue Wallets zu. Um 7:05 Uhr stellte Bloom klar, die 49 Wallets gehörten neun Nutzern. In dieser Antwort gilt die Zusage für die geprüften Verluste.

Bloom empfiehlt, übriges Guthaben auf neue Wallets mit neu erzeugten privaten Schlüsseln zu verschieben. In den Antworten vom Morgen nennt Bloom keine Ursache.

Update (26. Oktober 2026): Bloom nennt eine Lücke in einem Fremdmodul

Bloom hat am 26. Oktober um 10:12 Uhr MEZ eine Ursache genannt. Laut Bloom war die Ursache eine Lücke in einem Fremdmodul, über die sich aus der Ferne Code ausführen ließ. Das ist eine Angabe von Bloom, kein unabhängig geprüfter Befund.

Private Schlüssel sind laut Bloom weder eingesehen noch kompromittiert worden. Eine weitere Gefährdung der Nutzer-Wallets schließt Bloom aus.

Den Umfang bestätigt Bloom mit 49 Wallet-Adressen von neun Nutzern. Als Verlust nennt Bloom rund 9.408 SOL, rund 947.000 US-Dollar. Bloom kündigt an, 100 Prozent der Verluste auf Wallets zu erstatten, die die betroffenen Nutzer benennen.

Im selben Thread schreibt Bloom, alle Systeme seien vorsorglich vom Netz genommen. Den Wiederanlauf will Bloom über die eigenen Kanäle ankündigen. Nach dem Wiederanlauf müssen sich laut diesem Post alle Nutzer bei Bloom Manager und der Chrome-Erweiterung neu anmelden.

Am Morgen empfahl Bloom, übriges Guthaben auf neue Wallets mit neu erzeugten privaten Schlüsseln zu verschieben. Im Statement schreibt Bloom, Wallets außerhalb der 49 Adressen seien nicht weiter gefährdet.

Um 13:41 Uhr MEZ bietet Bloom der Person vertrauliche Gespräche an, die Bloom für den Vorfall verantwortlich macht. Laut diesem Post will Bloom eine teilweise Rückgabe der Mittel aushandeln und dafür auf rechtliche Schritte verzichten, soweit Bloom diese Schritte selbst steuern kann. Das gilt laut Bloom nach dem anwendbaren Recht und bei einer Einigung beider Seiten.

Eine Abfrage der öffentlichen Mainnet-Schnittstelle um 15:21 Uhr MEZ zeigt auf der zweiten Adresse weiter 9.408,21 SOL. Die jüngste Transaktion auf dieser Adresse liegt um 5:35 Uhr MEZ.

Was zu beobachten ist

  • Ob Bloom die angekündigten 100 Prozent erstattet
  • Ob Bloom das Fremdmodul benennt
  • Ob die Systeme wieder anlaufen
  • Welche der beiden Wallet-Empfehlungen gilt
  • Ob die 9.408,21 SOL die zweite Adresse verlassen

Quellen

#kurzmeldung #bloom #security #wallet