Ökosystem

Baillie Gifford bringt tokenisierten Fonds BAGEY auf Solana

Der britische Vermögensverwalter Baillie Gifford emittiert laut Solana den ersten vollständig nativen, in Großbritannien regulierten tokenisierten Fonds auf Solana — abgewickelt über den Digital Transfer Agent von BNY.

SOLANA·HUB Redaktion

Was passiert ist

Der britische Vermögensverwalter Baillie Gifford bringt einen tokenisierten Fonds mit dem Ticker BAGEY auf Solana. Laut Solanas Meldung ist es der erste vollständig native, in Großbritannien regulierte tokenisierte Fonds auf der Chain. Die Abwicklung läuft über den Digital Transfer Agent von BNY — der Bank of New York Mellon, einer der größten Verwahrstellen der Welt.

Was das bedeutet

„Vollständig nativ” heißt in diesem Zusammenhang: Die Fondsanteile werden direkt on-chain geführt, statt dass ein bestehendes Produkt nachträglich gespiegelt wird. Der Transfer Agent — die Stelle, die das Anteilsregister eines Fonds führt — arbeitet dabei on-chain.

Damit reiht sich die Emission in eine Serie institutioneller Produkte auf Solana ein: Zuletzt hatte Morgan Stanley einen Solana-Trust angekündigt, daneben wachsen tokenisierte Aktien als eigene Produktklasse. Ein tokenisierter Fonds ist davon zu unterscheiden: Hier wird nicht eine einzelne Aktie abgebildet, sondern ein reguliertes Anlagevehikel mit eigenem Register on-chain geführt.

Der Kontext der Meldung

Die Meldung von Solana verweist auf die Berichterstattung der Financial Times zur Emission. Baillie Gifford verwaltet unter anderem bekannte Investment-Trusts und zählt zu den größeren aktiven Vermögensverwaltern Großbritanniens.

Hinweis: Dies ist Berichterstattung, keine Anlageberatung.

Was zu beobachten ist

  • Ob weitere regulierte Fonds-Emissionen auf Solana folgen
  • Wie sich der on-chain geführte Vertrieb in der Praxis entwickelt
  • Ob andere Transfer Agents dem Modell von BNY folgen

Quellen

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