Anza veröffentlicht eine Alpenglow-Übersichtsseite ohne Mainnet-Termin
Anza stellt Alpenglow auf einer Seite dar. Testnetz und Devnet sind abgeschlossen, das Mainnet ist nur als anstehend markiert. Ein Datum fehlt. Als Migrations-Gate nennt die Seite SIMD-0384.
Testnetz und Devnet sind abgeschlossen
Anza hat eine Übersichtsseite zu Alpenglow veröffentlicht. Das Testnetz ist dort mit dem 24. September abgeschlossen, das Devnet mit dem 25. September. Das Mainnet-beta ist als anstehend markiert. Laut der Seite wird die Migration angekündigt, sobald die Beobachtungsphase die früheren Läufe bestätigt hat. Ein Datum nennt sie nicht. Oben auf der Seite steht eine Finalität von 150 Millisekunden. Einen Mainnet-Messwert gibt sie nicht an.
Wie die Seite die Migration beschreibt
Als Feature-Gate der Migration nennt die Seite SIMD-0384. Das Gate wird an einer Epochengrenze aktiv. Unmittelbar nach der Aktivierung bleibt der bisherige Konsens. 5.000 Slots später liegt die Migrationsgrenze. Ab dort tragen Blöcke keine Nutzer-Transaktionen mehr, nur noch Votes. Validatoren warten auf einen Block, für den im folgenden Slot mindestens 82 Prozent des Stakes stimmen. Der letzte Vorfahre dieses Blocks vor der Grenze wird der Alpenglow-Genesis-Block. Bei 82 Prozent des Stakes entsteht das Genesis-Zertifikat. Danach verwerfen die Validatoren alles nach diesem Block, übergeben den Konsens an Votor und lassen Nutzer-Transaktionen wieder zu. TowerBFT ist damit abgelöst. Die Übergabe soll einige hundert Millisekunden dauern.
Zur Abstimmung schreibt die Seite: Votor betreibt zwei Wege gleichzeitig. Einer finalisiert einen Block in einer Runde, wenn 80 Prozent des Stakes antworten. Der andere finalisiert bei 60 Prozent nach zwei Runden. Es gilt der Weg, der zuerst finalisiert. Votes laufen nicht mehr als Transaktionen auf der Chain. Sie sind direkte Nachrichten zwischen den Knoten, mit BLS signiert, und werden zu einem Zertifikat gebündelt. Die Seite nennt 20 Prozent feindlichen Stake und 20 Prozent offline Stake, beides gleichzeitig.
Laut der Seite ist Proof of History entfallen. Jeder Knoten führt eigene Timer und erkennt einen stillen Leader selbst. Die Knoten stimmen dafür, den Slot zu überspringen. Bildet sich ein Skip-Zertifikat, läuft die Kette weiter.
Rotor und die Übergabe zwischen Leadern
Als Nächstes nennt die Seite Rotor, eine schnellere Übergabe zwischen Leadern und eine geografisch kürzere Übergabe. Rotor soll den mehrstufigen Baum von Turbine durch einen einzelnen Relay-Hop ersetzen. Blöcke werden in Slices mit Erasure Coding zerlegt, und jeder Knoten leitet einen Anteil weiter, der seinem Stake entspricht. Bei der schnelleren Übergabe soll die Blockproduktion optimistisch starten, noch vor der Finalisierung. Die geografische Variante soll den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Leadern verkürzen.
Die Seite nennt das Migrations-Gate SIMD-0384. In Anzas Feature-Gate-Tracker heißt das Gate, das auf dem Testnetz mit Epoche 1042 und auf dem Devnet mit Epoche 1167 aktiv ist, weiter SIMD-0326. SIMD-0326 ist der Konsens-Vorschlag, SIMD-0384 die Migration, und sie setzt SIMD-0326 voraus. Die Einordnung steht in der Meldung zur Testnetz-Migration. Den Stand je Netz zeigt Alpenglow-Status. Wie Votor im Protokoll funktioniert, steht in Alpenglow: Solanas neuer Konsens.
Hinweis: Dies ist Berichterstattung, keine Anlageberatung.
Was zu beobachten ist
- Wann Anza einen Termin für die Mainnet-Migration nennt
Quellen
- Anza — Übersichtsseite Alpenglow
- SIMD-0384 — Alpenglow migration
- SIMD-0326 — Alpenglow
- Anza — Feature-Gate-Tracker